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Das Ende des ewigen Eises

Vier der fünf Gletscher Bayerns werden verschwinden

Die Tage des „ewigen Eises“ in den deutschen Alpen sind gezählt. Viel ist eh nicht mehr übrig von den einstigen weißen Riesen in Bayern. Ebenso schrumpft die Hoffnung, dass die Eismassen über das Jahr 2020 bestehen. Nur der Gletscher auf der Zugspitze hielte noch etwas länger durch, so das Ergebnis des des ersten bayerischen Gletscherberichts, den Umweltminister Marcel Huber (CSU) am 2. Juli 2012 in München vorstellte.

Klare Zeichen der Erwärmung

Oberekeesboden, Österreich
"Gletscher sind Mahnmale des Klimawandels: Sie reagieren besonders schnell und stark auf die Veränderungen des globalen Klimas", erklärt Huber. Dem Gletscherbericht zufolge ist die Gesamtfläche der bayerischen Gletscher seit 1820 von 4,0 auf 0,7 Quadratkilometer zusammengeschrumpft. Nur für den Höllentalferner auf der Zugspitze bestünde Hoffnung auf eine längere Lebensdauer - dank seiner Lage und dem enormen Eisvolumen. Auch sein Nachbar, der nördliche Schneeferner könnte es über das Jahr 2020 hinaus schaffen. Der südliche Schneeferner aber werde zu diesem Zeitpunkt längst vollständig geschmolzen sein.

Gebirge sind klimaintensive Gebiete

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von Iris Hilberth
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