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Das Christentum

In der Welt des Spätjudentums entstand der christliche Glaube, der sich auf Jesus von Nazareth als ihren Stifter und Erlöser (Christus) beruft. Gott herrscht im Christentum als Dreieinigkeit: Gott wird Mensch durch Jesus und durchdringt als Heiliger Geist die Kirche.

Dieser dreieinige Gott ist Anfang und Ziel des Glaubens. Vermittler zwischen Gott und Mensch sind die religiösen Amtsträger (Priester, Pfarrer), die die Aufgaben der Glaubensverkündung, Leitung und Verwaltung der Kirchen übernehmen. Im Laufe der Jahrhunderte bildete sich durch unterschiedliche Glaubensinhalte und -praxis die Trennung zwischen Ost- und Westkirche heraus; seither bestehen nebeneinander die orthodoxen Kirchen sowie die katholische und die protestantische Kirche.

Chronik Jesu

Maria wird vom Engel Gabriel die Geburt eines Sohnes geweissagt, den sie Jesus nennen soll, und der als Gottes Sohn zum Erlöser für die Menschheit bestimmt ist. 7 oder 4 v. Chr. wird Jesus in Bethlehem geboren. Mit 27/29 Jahren wird er von Johannes im Jordan getauft; dabei wird ihm seine Berufung offenbart: "Du bist mein geliebter Sohn." Nach diesem Tauferlebnis verbringt Jesus eine 40-tägige Fastenzeit in der Wüste, wo er den Versuchungen des Teufels widersteht. Im Alter von ca. 30 Jahren beginnt Jesu öffentliches Wirken als Prophet Gottes. Er verkündigt die Heilige Schrift, wirkt Wunder und sammelt Jünger um sich. Mehr und mehr provoziert sein Wirken aber seine Gegner, die Schriftgelehrten, sowie die römische Obrigkeit, die in ihm eine politische Bedrohung sehen. Sie lassen Jesus in Gethsemane verhaften und kreuzigen ihn nach römischer Sitte als politischen Rebellen. Nach seinem Tod wird Jesus in ein Felsengrab gelegt und 3 Tage später von Gott durch die Auferweckung und Himmelfahrt erhöht.

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