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Der Bio-Stempel

Ist wirklich Bio drin, wo "Bio" draufsteht?

Insbesondere nach Negativ-Schlagzeilen wie Lebensmittelskandalen, aber auch beim Kauf von Bio-Produkten selbst sind Verbraucher immer wieder verunsichert: Sind Bio-Lebensmittel wirklich sicherer? Ist der höhere Preis dafür gerechtfertigt? Aber "Bio" ist kein leeres Schlagwort mehr. Bio-Betriebe sind strengen Vorschriften unterworfen und werden regelmäßig kontrolliert – zum Teil sogar mehrfach.

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Möhren

Importware Karotte: 42 Prozent der Bio-Mohrrüben, die 2009/2010 in Deutschland verkauft wurden, stammten aus dem Ausland.

"Bio" ist kein leeres Schlagwort. Bio-Betriebe sind strengen Vorschriften unterworfen und werden regelmäßig kontrolliert. Seit September 2001 können Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft mit dem staatlichen Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Das kleine sechseckige Zeichen mit dem Schriftzug "Bio" bietet Orientierungshilfe bei Bio- bzw. Öko-Produkten. Nur Erzeuger und Hersteller, die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau einhalten, dürfen ihre Produkte als Bio- oder Ökoware verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen.

Seit Juli 2010 muss auf allen nach EU-Vorschrift ökologisch hergestellten Bioprodukten ein einheitliches Logo prangen, daneben gilt auch das sechseckige deutsche Bio-Siegel. Noch Fragen? Antworten liefern unsere acht FAQ zum Thema "Bio oder nicht?".

 

Was bedeutet eigentlich Bio?

Die Vorsilbe "Bio" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Leben". Bio-Landwirtschaft ist eine besondere Form der Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Es wird zum Beispiel auf chemische Dünge- oder Pflanzenschutzmittel verzichtet. Tiere werden nach ihren artgemäßen Bedürfnissen gehalten und gefüttert.

 

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aus der wissen.de Redaktion
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