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Vorsicht bissig

Fleischfresser im Vorgarten?

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Klappe zu, Fliege tot!

Bei Carnivoren mit Gleitfallen rutscht die Beute in einen Fangbehälter, in dem sich eine Verdauungsflüssigkeit befindet. Die Kobralilie ist mit einem solchen Fangmechanismus ausgestattet.

Ähnlich wie die Arme einer Koralle sehen die winzigen Tentakel des Sonnentaus aus. An den Tentakeln haftet ein klebriger Fangschleim, der die Beute mit Nektargeruch anlockt und dann für immer festhält.

Die berühmte Venusfliegenfalle ist mit Klappfallen ausgestattet. Die Fühlborsten an den durch eine Art Scharnier verbundenen Blättern erkennen die Beute und die Blätter schließen sich darum.

Der sogenannte Wasserschlauch, eine fleischfressende Wasserpflanze, fängt seine Beute mithilfe einer ausgeklügelten Saugfalle. Fangblasen erzeugen einen starken Unterdruck, durch den die Beute innerhalb einer Millisekunde einsaugt wird.

Äußerst komplex aufgebaut ist die Reusenfalle, die bei Wasserschlauchgewächsen vorkommt. Einfach erklärt besteht sie aus spiralförmigen Fangarmen, die im Inneren winzige Härchen haben. Diese hindern die Beute an der Flucht und drängen sie ins Pflanzeninnere.

 

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wissen.de-Autorin Lena Riemenschneider, August 2012
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