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Businessmodell “Vergnügen”

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Fast schon als Kampfbegriff macht das Wort von der “Freizeitgesellschaft die Runde. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass sich in Deutschland das Verhältnis von Arbeit und Freizeit in den letzten Jahren immer mehr zugunsten der Freizeit verschoben hat. Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer hat heute dreimal so viel freie Zeit wie vor 50 Jahren. Die Freizeitindustrie reagiert darauf mit immer neuen Modellen des “Erlebnismarketings.

Das sich daraus ableitende Erfolgsrezept für Vergnügungsparks kennt Christian Feuerhake, der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Freizeitpark- und Freizeitunternehmen: “Jedes Jahr neue Attraktionen und ein qualitativ hochwertiges Gesamtangebot.

Nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Freizeitpark- und Freizeitunternehmen muss die Konsequenz aber nicht “Größe um jeden Preis lauten. Der Verband sieht auch für kleine Vergnügungsparks gute Aussichten, wenn das Angebot stimmt. Letztlich zähle für den Besucher die Qualität. Denn es gilt: Nur wer sich amüsiert, seinen Alltag vergisst und sich nicht über einen schlecht geführten Park ärgert, ist bereit, Geld auszugeben. Diesem Rezept folgt auch Euro Disney.

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