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Boom im Ferienfliegergeschäft: Die Sommerziele 2017

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Flügel eines Jets vor Wolkenmeer
Die USA und Kanada bauen ihre Marktanteile aus.
Favorit Nordamerika legt weiter zu

"Global betrachtet, sehen wir bei der Analyse der Flugpläne für den Juli 2017, dass bis auf wenige Ausnahmen das Flugangebot in fast alle 100 direkt von Deutschland aus angeflogenen Länder gegenüber dem Vorjahr steigt", unterstreicht Berster. "Besonders die USA als wichtigstes Zielland außerhalb Europas sowie Kanada zeigen ein starkes Wachstum von gut neun bis zehn Prozent."

Von deutschen Touristen weltweit stark nachgefragte Warmwasserziele sind besonders in der Karibik sowie in Teilen von Afrika und Asien zu finden. Kuba und Jamaica können hier als Fernreiseziele deutlich zulegen. Absolut betrachtet bleiben sie mit 82 und 18 geplanten Starts im Juli 2017 aber weit hinter den Klassikern Spanien und Italien mit über 9.000 beziehungsweise 6.000 Starts zurück.

Zwei Drittel aller Flüge sind Urlaubsreisen

Von deutschen Flughäfen ausgehend wird etwa die Hälfte aller Flüge von Touristen für eine längere Urlaubsreise angetreten. Hinzu kommen rund 15 Prozent, die auf private Kurzreisen entfallen. Rund 35 Prozent und damit nur ein Drittel entfallen auf Geschäftsreisen. "Betrachtet man nur den Interkontinentalverkehr liegt der Anteil an Urlaubsreisen sogar bei 70 Prozent", betont Berster.

Je nach Zielgebiet kann durchaus von dieser durchschnittlichen Aufteilung abgewichen werden. So sind die Kanarischen Inseln fast ausschließlich touristisch nachgefragt. Flugreisen nach Österreich haben dagegen überwiegend einen geschäftlichen Hintergrund. Ähnlich sieht es für innerdeutsche Flüge aus: Dort sind rund zwei Drittel geschäftlich bedingt - bei über 21.000 Flugstarts bleibt das eigene Land aber dennoch unter den Top-Urlaubszielen der Deutschen.

CLU, 31.05.2017
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