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Blindenhunde - treue Helfer

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Du wirst dich nun sicher fragen, wie ein Hund überhaupt zum Blindenführhund wird, denn eine solch schwierige Aufgabe ist den Hunden ja nicht angeboren. Für die Ausbildung zum Blindenführhund werden nur Tiere genommen, die absolut gesund und lernfreudig sind. Das überprüft der Tierarzt und der Hundeausbilder. Besonders wichtig: Der Hund muss absolut gute Nerven haben. Kein Menschengedränge, kein lauter Knall dürfen ihn erschrecken. Das ist so ähnlich wie bei den Polizeipferden. Und bei einem Angriff auf sein „Herrchen“ muss der Hund seinen Halter verteidigen. Am gebräuchlichsten für die Ausbildung zum Blindenführhund sind der Deutsche Schäferhund, der Labrador und der Golden Retriever. Ein noch so kluger Dackel wäre beispielweise zur Verteidigung seines Halters kaum geeignet.

 

Die Ausbildung eines Blindenführhundes beginnt im Alter von einem Jahr und dauert, je nachdem wie lernfähig das Tier ist, zwischen sechs und acht Monaten. Bis die Ausbildung beginnt lebt der Hund entweder bei einer Patenfamilie oder beim Ausbilder. Der Ausbilder ist entweder selbst Züchter, oder er kauft die Hunde als Welpen. Die Hauptaufgabe des Hundes ist es, im Führgeschirr zu laufen und seinen Besitzer überallhin zu führen. Ganz wichtig: Der Hund muss Hindernisse umgehen oder durch Stehen bleiben seinem Besitzer klarmachen, dass ein Hindernis im Weg ist oder Gefahr besteht. Das kann z. B. eine Treppenstufe sein. Bleibt der Hund stehen, kann sein Besitzer die nähere Umgebung dann mit seinem Blindenstock abtasten und das Hindernis erkennen.


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Alexander Stahr
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