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Hühner, Gänse, Enten: Dem Menschen eng verbunden

Woher kamen die Ahnen des Haushuhns ursprünglich?

Aus Asien, denn die Stammform unseres bekanntesten Eier- und Fleischlieferanten ist das Bankivahuhn (Gallus gallus), eine in Hinterindien und Malaysia heimische Wildform. Die Wildhennen sind dunkelbraun gefärbt und tragen am Hals ockerfarbene Deckfedern. Sie besitzen weder einen sichtbaren Kamm noch Kehllappen. Die wesentlich größeren Hähne schmücken sich mit langen, schmalen Halsfedern und schwarz schillernden Schwanzfedern – allerdings nur, wenn sie in Hochzeitsstimmung sind. Im Sommer werfen sie die Schmuckfedern ab und legen sich ein schlichtes Ruhekleid zu. Unsere Haushähne tragen das bunte Hochzeitskleid dagegen ständig. Bereits um 2500 v. Chr. wurde das Bankivahuhn in Indien domestiziert. Unter den heute etwa 150 bekannten Zuchtformen des Haushuhns finden sich nicht nur Rassen, die besonders gute Fleisch- und Eierlieferanten sind, sondern auch absonderliche Schmuckformen: ohne Schwanz (Klutthuhn), mit befiederten Füßen (Federfüßige Zwerghühner), meterlangen Schwanzfedern (Phoenix) oder Federbärten (Russische Orloff).

Werden unsere Haushühner artgerecht gehalten?

Das Leben der meisten heutigen Haushühner ist gewöhnlich kein Zuckerschlecken: Nur wenige Tiere werden bislang artgerecht im Freien gehalten, wo sie – ihrem natürlichen Verhalten entsprechend – nach Futter scharren, Staub- und Sandbäder nehmen und eine feste Hackordnung ausbilden können. Stattdessen produzieren, in fensterlosen Ställen oder in engen Legebatterien eingepfercht, über 40 Millionen Legehennen in Deutschland jährlich rund zehn Milliarden Eier.

Welcher Hühnervogel wiegt elf Kilogramm?

Das in der Neuen Welt heimische Truthuhn (Familie Meleagrididae). Es wird landläufig nicht zu den Schönheiten seiner Zunft gerechnet: Kopf und Hals sind nackt und von einer rotbläulichen Färbung, die Haut ist rau und mit Warzen bedeckt, von der Stirn hängt ein weicher, fleischiger Hautlappen über den Schnabel. Doch das dunkle Gefieder schimmert metallisch grün, golden und kupfern.

Truthühner sind Bodenvögel und ziehen sich nur zum Schlafen auf Bäume zurück. Neben Pflanzen fressen sie auch Insekten, Spinnen und besonders gerne Heuschrecken. Das Wildtruthuhn (Meleagris gallopavo) ist in 21 US-Staaten zu finden. Die Indianer hielten es bereits vor 1000 Jahren als Haustier und es wird auch heute noch wegen seines Fleisches geschätzt. Benjamin Franklin schlug den Truthahn übrigens als amerikanischen Wappenvogel vor, doch die Wahl fiel – wie bekannt – auf den repräsentativen Weißkopfseeadler.

Übrigens: Das alljährliche Truthahnessen am Erntedankfest (»Thanksgiving Day«) ist eines der wichtigsten Familienfeste in den USA, ähnlich wichtig wie in Deutschland das Zusammenkommen unterm Christbaum.

Wie viele »Augen« hat ein Pfau?

Der Vogel selbst hat natürlich nur zwei Augen, doch als »Augen« werden auch die kreisrunden bunten Flecken bezeichnet, die die sog. Schleppe des Pfauenmännchens zieren. Sie besteht aus etwa 150 Federn – und aus genauso vielen Augen, denn jede dieser verlängerten Schwanzfedern trägt ein Auge. Ihr Zweck ist es nicht nur, die Weibchen zu beeindrucken, sondern auch, Fressfeinde abzuschrecken.

Sind Hühnervögel nur wegen ihres Fleisches und ihrer Eier beliebt?

Nein, die Menschen schätzen noch andere Eigenschaften dieser Vögel. Beispielsweise verwundert es angesichts der Farbenpracht der Pfauen (Pavo cristatus) nicht, dass sie auf der ganzen Welt beliebt sind, ja, sie gelten sogar als die ältesten bekannten Ziervögel. In der indischen Mythologie spielen Vögel allgemein eine große Rolle. Insbesondere wird der Pfau als Sinnbild des Gottes Krishna verehrt und gilt als Vogel des Kriegsgottes, dessen Schrei Regen bringen soll. Dass er außerdem gerne junge Kobras vertilgt und durch laute Rufe die Anwesenheit von Tigern und Leoparden anzeigt, hat sicherlich ebenfalls zu seiner großen Beliebtheit beigetragen.

Übrigens: Die ursprüngliche Heimat der Pfauen sind die Dschungelgebiete in Indien und Sri Lanka. Von Indien aus gelangten sie bereits vor rund 4000 Jahren in das Zweistromland an Euphrat und Tigris und von dort aus in die Länder am Mittelmeer.

Woher stammen die Fasane?

Fasane stammen ursprünglich aus Asien. Ihr deutscher Name leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet »der aus Phasis stammende«. Der Sage nach entdeckten die Argonauten hühnerartige Vögel am Fluss Phasis und brachten sie mit nach Hause. Bereits Griechen und Römer und später auch die Klöster und Fürstenhöfe in ganz Europa pflegten die Zucht des Jagd- oder Edelfasans (Phasianus colchicus). Ab 1100 ist die Fasanenjagd urkundlich belegt und bereits im 16. und 17. Jahrhundert mussten Schutzverordnungen erlassen werden, um den Bestand der Vögel nicht zu gefährden.

Was sind Fasanerien?

Brutstationen. Die Aufzucht der geschätzten Jagd- und Ziervögel wollte man nicht dem Zufall überlassen, und so richtete man die Fasanerien oder Fasanengärten ein. In umzäunten Waldstücken, den sog. wilden Fasanerien, leben und brüten die Vögel wie in der freien Natur. In den »zahmen Fasanengärten« übernehmen dagegen Haushühner oder Puten das Ausbrüten der Fasaneneier. Nach der Aufzucht werden die Tiere ausgewildert.

Übrigens: Weitere beliebte Ziervögel europäischer Fasanerien stammen ebenfalls aus Ostasien. Dazu zählen der Goldfasan (Chrysolophus pictus), der Silberfasan (Gennaeus nycthemerus) und der Diamantfasan (Chrysolophus amherstiae). Vor allem der Goldfasan besticht durch sein prachtvolles Gefieder. In seiner chinesischen Heimat bevorzugt er die Berghänge tiefer Täler in dichten Dschungelregionen als Lebensraum. Er fliegt nur ungern, ist aber ein guter Sprinter. Obwohl er stark bejagt wird, ist er nicht gefährdet, da sich das von ihm bewohnte unwegsame Gelände nicht für eine landwirtschaftliche Nutzung eignet. Eindrucksvoll ist übrigens auch der Balztanz der Hähne, wenn sie mit gesträubter Kopfhaube und Federkragen die Henne umspringen und dabei zischende Laute von sich geben.

Was hat das Birkhuhn mit dem Schuhplattler zu tun?

Das Balzritual, das Birkhähne im zeitigen Frühjahr auf baumlosen Moorflächen oder Waldlichtungen aufführen, gilt als Vorbild für diesen bayerischen Tanz. Bei ihren Scheinkämpfen umkreisen sich die laut kollernden Vögel mit schleifenden Flügeln und aufgefächertem Schwanz und vollführen von Zeit zu Zeit merkwürdig anmutende, von zischenden Lauten (»tschuwi, tschuwi«) begleitete Sprünge. Das erinnert tatsächlich an Schuhplattler tanzende und dabei in die Höhe springende, laut juchzende Burschen auf dem Tanzboden.

Die bis 50 Zentimeter großen und maximal 1500 Gramm schweren Hähne erkennt man an ihrem schwarzblauen Gefieder mit den großen Schwanzfedern, weißen Unterschwanzdecken und einem weißen Flügelband. Außerdem bekommen sie zur Balzzeit leuchtend rote Augenwülste, die »Rosen«. Die kleineren Hennen sind unscheinbar braunschwarz gefärbt. Waren Birkhühner bis ins 20. Jahrhundert hinein noch häufig in Bayern anzutreffen, so ist heute ihre Zahl vor allem durch die Zerstörung ihres Lebensraumes stark zurückgegangen. Gesicherte Bestände gibt es noch in den Alpen sowie im Naturschutzgebiet Lange Rhön.

Wie wirbt ein Auerhahn um die Gunst der Hennen?

Mit außergewöhnlichen Lautäußerungen: Zunächst erzeugt er klackende Geräusche, das Knappen oder Klippen. Darauf folgt ein Ton, der sich anhört, als würde eine Flasche entkorkt. Dieser wird als Hauptschlag bezeichnet. Anschließend kommt es zum sog. Wetzen oder Schleifen, das wie das Schleifen eines Messers auf einem Wetzstein klingt. Wer diesen »Gesang« des Vogels mit dem bloßen Ohr vernimmt, wundert sich über die unmelodischen Laute: Sie scheinen so wenig zu diesem prächtig gefiederten Vogel und seiner eindrucksvollen Balz zu passen. Die wissenschaftliche Auswertung der Balzrufe mit einem Sonagraphen rehabilitiert den Auerhahn jedoch. Es zeigt sich nämlich, dass der Großteil der Laute in einem so niedrigen Frequenzbereich liegt, dass das menschliche Ohr sie nicht mehr wahrnimmt.

Die Lauterzeugung funktioniert dabei wie bei Orgelpfeifen, wobei der Vogel die Luft in einer Röhre im Hals zum Schwingen bringt. Dazu ist die Luftröhre beim Auerhahn verlängert und beschreibt in der Kropfgegend eine lange Schleife. Die Tonerzeugung selbst bewerkstelligt der Vogel durch Vorschnellen der Zunge, mit der er den Luftstrom reguliert. Die Töne werden also völlig anders erzeugt als bei Singvögeln, die für ihren Gesang einen kompliziert aufgebauten Stimm- und Muskelapparat unterhalb des Kehlkopfs besitzen.

Jeder Hahn besetzt auf dem Balzplatz ein bestimmtes Balzrevier, das er gegen jüngere Hähne verteidigt. Fehlt jedoch ein Artgenosse als Herausforderer, kann es vorkommen, dass selbst Spaziergänger attackiert werden. Im Übrigen ist das hingebungsvolle Balzspiel nicht ungefährlich, denn ein Auerhahn im Liebesrausch ist buchstäblich taub für seine Umgebung und damit für Jäger eine leichte Beute.

Wem verdankt das Rebhuhn seinen Namen?

Nicht etwa einer Vorliebe für Weinberge, sondern seinem schrillen Alarmruf »rep rep rep«. Bei Gefahr flüchten Rebhühner (Perdix perdix) nicht, sondern ducken sich dicht auf den Boden. Ihr bräunlich gesprenkeltes Gefieder ist eine gute Tarnung, so dass sie kaum zu entdecken sind. Rebhühner sind außerordentlich nützlich, denn sie ernähren sich nicht nur von pflanzlicher Kost, sondern vertilgen auch schädliche Insekten.

Welche sind die kleinsten Hühner?

Die kleinsten Hühnervögel finden sich unter den Wachteln: Die Zwergwachtel (Excalfactoria chinensis) ist nur zwölf Zentimeter groß und bringt lediglich 45 Gramm auf die Waage. Wachteln waren ursprünglich Bewohner des Graslands, haben sich jedoch an die Kulturlandschaft angepasst und sind heute weit verbreitet. Als Zugvögel sind sie erst ab Mitte Mai in Deutschland anzutreffen. Wachteln wurden nicht nur auf dem Teller geschätzt, sondern waren auch zu Unterhaltungszwecken begehrt: Wettkämpfe zwischen zwei Wachtelhähnen sind etwa bei römischen Festen wohl keine Seltenheit gewesen.

Worin unterscheiden sich Schwimmente und Tauchente?

Schwimmenten holen ihre meist pflanzliche Nahrung durch Gründeln aus dem Wasser; sie werden deshalb auch als Gründelenten bezeichnet. Anders die Tauchenten: Sie haben einen gedrungeneren Körper und besitzen einen geringeren Auftrieb. Das erleichtert ihnen den Vorstoß in größere Tiefen, wo sie sich andere Nahrungsquellen (wie Krebse und Weichtiere) erschließen können. Die bei uns am häufigsten anzutreffende Schwimmente ist die etwa 58 Zentimeter große Stockente (Anas platyrhynchos): Der grün schillernde Erpel mit dem weißen Halsring und das bräunliche Weibchen sind vielen Menschen ein vertrauter Anblick, zumal sie sich gern auf Wasserflächen in der Nähe menschlicher Siedlungen niederlassen. Doch mit einem geschätzten Bestand von etwa zwei Millionen Tieren in ganz Europa entwickeln sich diese Wasservögel zunehmend zu einer Belastung für viele städtische Gewässer. In der freien Natur findet man die sehr genügsame und anpassungsfähige Ente auf Teichen, Flüssen und Seen in ganz Eurasien. Ihr Nahrungsspektrum ist sehr vielseitig: Pflanzenteile, Früchte und Kleintiere gehören ebenso dazu wie Brot und Fischfutter. Das typische Entenquaken bringen übrigens nur die Weibchen hervor. Die Erpel stoßen lediglich ein heiseres »Riäb« aus.

Auffallendster Vertreter der Tauchenten auf unseren heimischen Gewässern ist sicherlich die Tafelente (Aythya ferina). Ihren Namen verdankt diese gesellig lebende Ente mit dem charakteristischen braunroten Kopfgefieder ihrem wohlschmeckenden Fleisch, das sie früher zu einem beliebten Tafelwild machte.

Was sind Eiderdaunen?

Daunenfedern der Eiderente (Somateria mollissima), die als das beste Füllmaterial für Kissen gelten. Sie dienen den Vögeln eigentlich dazu, das Gelege zu schützen: Das Weibchen rupft sich die sog. Dunen am Bauch aus und kleidet damit das Nest aus. Verlässt das Weibchen das Gelege, deckt es die Eier sorgfältig mit den Dunen ab und verbirgt sie so vor Nesträubern. Das Einsammeln der Nestdunen ist freilich sehr mühselig, ergibt doch ein Nest noch nicht einmal 20 Gramm der begehrten Dunen!

Stammt die Hausente von der Stockente ab?

Nein, obwohl die Stockente schon im Altertum domestiziert wurde. Die heutigen Hausenten sind jedoch größtenteils Pekingenten aus amerikanischer Zucht. Eine bekannte Entenrasse ist die Barbarie- oder Flugente, die aufgrund ihres dunklen, recht mageren und wohlschmeckenden Fleisches und ihrer geringen Anfälligkeit gegenüber Krankheiten bei Verbrauchern und Züchtern gleichermaßen geschätzt ist. Ihre Stammform ist die aus Mittel- und Südamerika stammende Moschusente (Cairina moschata).

Sind alle Schwäne weiß?

Nein, der aus Australien stammende und in Europa als Ziervogel gehaltene Trauerschwan (Cygnus atratus) trägt, wie sein Name bereits andeutet, ein dunkles Gefieder; nur die Schwingen sind weiß.

Zahlreicher ist auf unseren Gewässern jedoch der Höckerschwan (Cygnus olor): Sein weißes Gefieder, der s-förmig gebogene Hals und der orangenfarbene Schnabel mit dem schwarzen Höcker kennzeichnen den eleganten Schwimmer. Sein langer Hals ermöglicht es ihm, in einer Tiefe von bis zu einem Meter gründelnd nach Nahrung zu suchen. Höckerschwäne können ein Gewicht von zwölf Kilogramm erreichen und gehören damit zu den schwersten flugfähigen Vögeln. Entsprechend mühsam ist es für sie, sich in die Luft zu erheben oder aus der Luft kommend sicher zu landen.

Übrigens: Es gibt auch gute Sänger unter den Schwänen, u. a. den Singschwan (Cygnus cygnus), den Trompeterschwan (Cygnus buccinator) und den Pfeifschwan (Cygnus columbianus columbianus). Ihre volltönenden Stimmen werden durch eine Luftröhrenschleife ermöglicht, die beim Trompeterschwan besonders lang ist; deshalb kann er einen sehr tiefen Trompetenton erzeugen. Der Singschwan bringt dagegen hohe Töne hervor. Mit einem Gewicht von etwa 13,5 Kilogramm ist der Trompeterschwan der schwerste Entenvogel. In seiner Heimat Nordamerika wurde er sehr stark bejagt und steht heute unter Schutz.

Wussten Sie, dass …

der Pfau in Europa lange keinen guten Ruf genoss? In England etwa galt er als Unglücksvogel und in Deutschland schrieb man ihm den bösen Blick zu.

die Jungvögel des Hoatzin (Opisthocomus hoazin) eine Besonderheit aufweisen? Ihre Flügel sind mit Krallen besetzt, was ihnen eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Urvogel Archaeopteryx verleiht.

alle Hühnervögel gerne in Sand und Staub baden? So verhindern sie, dass sich lästige Parasiten in ihrem Federkleid festsetzen.

Welchen Hühnervogel hielten bereits die alten Griechen als Haustier?

Das Perlhuhn, das ursprünglich aus Afrika stammt. Denn die mittelgroßen Hühnervögel, die ihren Namen den kleinen weißen, an Perlen erinnernden Tupfen im Gefieder verdanken, wurden vermutlich bereits im alten Griechenland domestiziert. Dort entstand auch eine besonders schöne Erklärung für die Musterung ihres Gefieders: Die Perlen sollen nämlich die erstarrten Tränen sein, die die Schwestern des Königs Meleagros beim Tod ihres Bruders vergossen haben.

Über Rom gelangte das Perlhuhn dann nach Frankreich und Italien, wo es auch heute noch vorwiegend gezüchtet wird. Die wilde Stammform des Hausperlhuhns ist das Helmperlhuhn (Numida meleagris), dem man auch heute noch in seinem natürlichen Lebensraum häufig begegnen kann.

Wie finden Schwäne, Gänse und Schwimmenten ihr Futter?

Sie gründeln, das heißt, sie tauchen mit Kopf, Hals und Vorderkörper unter Wasser und recken dabei ihr Hinterteil steil in die Höhe – genauso, wie es das Kinderlied »Alle meine Entchen« anschaulich beschreibt. Auf diese Weise ist es diesem Federvieh möglich, den Boden mit dem sehr empfindlichen Schnabel nach Fressbarem abzutasten und die Nahrung aus dem Wasser zu filtern.

Wussten Sie, dass …

der Begriff »Fasanerie« eine weitere Bedeutung hat? Im Barock wurden auch Lustschlösser oder Anbauten von Residenzen als Fasanerie bezeichnet.

junge Hühnervögel Nestflüchter sind? Sie können bereits kurz nach dem Schlüpfen das Nest verlassen und den Altvögeln folgen.

nur Vögel eine Bürzeldrüse haben? Sie produziert ein wachsartiges Öl, mit dem die Tiere ihr Gefieder pflegen.

Welche Gans wurde 1962 wiederentdeckt?

Die Riesenkanadagans (Branta canadensis maxima), die bis dahin als ausgestorben galt. Sie ist die größte Unterart der in Nordamerika beheimateten Kanadagans (Branta canadensis), die zur Gattung Meergänse (Branta) zählt. In freier Natur leben Kanadagänse auf Feldern und im Grasland in der Nähe von Sümpfen und Seen. Im Flug erreichen Kanadagänse Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 95 Kilometern in der Stunde. Kanadagänse wurden bereits im 17. Jahrhundert in Europa eingeführt und gelten inzwischen als eingebürgert. Ihre kleinste Unterart ist übrigens die Dunkle Zwergkanadagans (Branta canadensis minima), die nur etwa 1,5 Kilogramm schwer und lediglich hausentengroß werden kann.

Wussten Sie, dass …

Meerenten und Säger, die an Küsten und küstennahen Gewässern leben, nach Muscheln, Fischen und anderen kleinen Wassertieren tauchen? Zum Brüten suchen sie allerdings oft Binnengewässer auf.

die Männchen der Eisente sich im Laufe eines Jahres dreimal mausern? Sie tragen außer einem Sommer- und einem Winterkleid zusätzlich ein Ruhekleid.

Rom angeblich von Gänsen gerettet wurde? Der Überlieferung nach weckten die wachsamen Vögel mit ihrem Geschrei die eingeschlafene Burgmannschaft, die einen Angriff der Gallier abwehren und die Stadt so vor der Vernichtung bewahren konnte.

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