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Beyoncé Knowles - das stimmgewaltige Superbabe

Beyoncé und Jay-Z drehen in "Déjà Vu" richtig auf

Ein Künstler ist wie ein Weltklasse-Athlet: Er setzt alles daran, das gesetzte Ziel zu erreichen, und immer, wenn er erfolgreich war, wird die Latte für den nächsten Versuch ein Stück höher gelegt. Er weiß, dass seine absolute Topp-Leistung erforderlich ist, um neue, persönliche Bestmarken zu erzielen.

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Beyoncé, Cover B'Day, 2006
Beyoncé hat dieses Prinzip verinnerlicht. Sie ist gesegnet mit einem unerbittlichen Kampfgeist, der sie stets aufs Neue antreibt. „Alles, was ich in künstlerischer Hinsicht mache, muss mich zu noch härterer Arbeit anspornen und mir eine Richtung weisen, in der ich noch nicht war“, erklärt sie. „Wenn es zu leicht ist, verfliegt die Aufregung, und ich mag es nicht, gelangweilt und bequem zu sein, wenn es um Musik geht. Ich will mich selbst und alle um mich herum fordern, das kreativ Bestmögliche abzuliefern.“
Diese Kreativität stand bereits bei Beyoncés Solo-Debütalbum „Dangerously In Love“ im Mittelpunkt, das ihr sensationelle fünf Grammys einbrachte und ihren Status als eine der führenden Songwriterinnen, Produzenten und Sänger des Pop/R&B-Genres untermauerte. Mit Hitsingles wie „Crazy In Love“ und „Baby Boy“ stellte Beyoncé Verkaufsrekorde auf, sie trat auf der ganzen Welt in ausverkauften Konzerthallen auf, präsentierte die gesamte Palette ihrer künstlerischen Vision und definierte sich im Laufe dieses Prozesses als Künstlerin neu. Bleibt die Frage: Wie übertrifft man eine solche persönliche Bestleistung?

Beyoncés Antwort ist „B’Day“. Das Album, das weltweit zu Beyoncés 25. Geburtstag veröffentlicht wird, ist gleichzeitig Geburtstagsfeier und Meilenstein. Soulful und tiefgründig, emotional fesselnd, musikalisch ambitioniert und erfüllt von mitreißenden Beats und Texten, die gleichsam reif, smart und sexy sind. Kurzum: „B’Day“ ist der Sound einer Künstlerin, die sich die Meßlatte mal wieder auf Rekordniveau gelegt hat.

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Beyoncé, B'Day, 2006
Beyoncé schrieb und produzierte die elf Songs des Albums mit Hilfe eines All-Star-Teams, das u.a. Swizz Beats, Rich Harrison, The Neptunes, Sean Garrett, Star Gate, Jay- Z, Solange Knowles, Angela Beyince, Makeeba und Rodney Jerkins umfasst.
Jerkins, der in den vergangenen Jahren u.a. maßgeblich am Destiny’s-Child-Hit „Lose My Breath“ beteiligt gewesen war, macht mit der Bläser-durchwirkten Party-Nummer „Déjà Vu“ gleich den Anfang. Featured Artist des Stücks ist Jay-Z, der auch in dem verschärften Videoclip mitwirkt, der von Regisseurin Sophie Muller (u.a. Sade, Gwen Stefani) inszeniert wurde.

Nicht weniger spektakulär ist das Stück „Ring The Alarm“, das von Swizz Beats stammt. Alarmiert vom prägnanten Sound einer Sirene nutzt Beyoncé die Aufmerksamkeit des Zuhörers, um uns wissen zu lassen: “I can’t let you go. This is taking a toll”. Aber wer nun einen grimmigen mit-mir-nicht-Song vermutet, hat sich geschnitten. „Ich wollte keinen zornigen Text schreiben. Swizzs Track hatte einen toughen Vibe, als wenn dein Typ dich hintergeht, und ich wollte etwas Ehrliches schreiben. Wenn man in einer Beziehung ist, selbst wenn dich der Typ betrügt und du ihn nicht mehr willst – der Gedanke, dass eine andere Frau von der Lektion profitiert, die du ihm erteilt hast, das bringt dich ganz einfach um!“ lacht Beyoncé. „Leute, die ‚Ring The Alarm’ gehört haben, sagen mir, wie nah an der Wirklichkeit der Text ist. Und das ist genau, was ich wollte.“

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