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Berufsalltag im Journalismus

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Es soll Tageszeitungsredakteure geben, die ihren Beruf gewählt haben, damit sie ausschlafen können. Die meisten Redakteure beginnen ihren Arbeitstag zwischen zehn und elf Uhr morgens. Sie arbeiten aber auch bis spät am Abend. Manche fangen erst nachmittags an, bleiben bis Mitternacht, kurz vor dem Andruck der Zeitung. Bei Zeitschriftenredakteure geht es etwas ruhiger zu, aber auch sie kommen kurz vor Redaktionsschluss der aktuellen Ausgabe ins Schwitzen. Oft sind die Redakteure abends auf einem Termin und schlagen sich in Ratssitzungen, Tarifverhandlungen oder Theateraufführungen die Zeit um die Ohren. Für ein ausgeglichenes Familienleben sind das keine idealen Arbeitszeiten.

Auch abgesehen von diesem Stress: Wer gute Deutschaufsätze geschrieben hat, muss noch lange kein guter Journalist werden. Denn die meiste Zeit ist der Journalist damit beschäftigt, die Informationen zusammenzutragen, die er später aufschreibt. Im Angelsächsischen gibt es sogar eine klare Trennung zwischen den Reportern, die Fakten recherchieren, und den Redakteuren (editors), die daraus lesbare Artikel machen. In Deutschland sind beide Tätigkeiten meistens noch in einer Hand.

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