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Bausparen

Manchmal ist es für den Zeitungsleser bitter, wenn er im Anzeigenteil aufwendig gestaltete Immobilienanzeigen sieht, mit denen hübsche Eigenheime im Grünen angepriesen werden. Viele haben das nötige Kapital nicht sofort verfügbar, um ein Haus zu finanzieren. Dies haben die Bausparkassen erkannt und ermöglichen den Immobilienkauf auch dem, der nur ein geringes Kapital sofort einsetzen kann,. Zudem ist der Vermögensaufbau im Rahmen eines Bausparvertrages für Anleger die einzige Möglichkeit, risikolos Geld anzulegen, ein Darlehen zu bekommen und zudem noch zusätzlich vom Staat eine finanzielle Unterstützung zu erhalten.

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Bausparen – Was ist das?

Bausparen ist im Prinzip ein gemeinsames Zwecksparen. Es enthält zwei Komponenten: die Anspar- und die Darlehensphase. Zum einen spart der Anleger nämlich Kapital an, doch weil dies für den Hauskauf nicht ausreicht, erwirbt er zum anderen einen Anspruch auf die Gewährung eines Darlehens bei der Bausparkasse. Das Wort “Bausparen ist insoweit nicht ganz zutreffend, weil dabei nicht allein ums Sparen geht, sondern eben auch um einen Kredit.

Folgender Grundgedanke steckt dahinter: Alle Bauwilligen, die aber nicht genug Geld für eine Immobilie haben, zahlen regelmäßig in einen gemeinsamen Topf ein. Einige von ihnen können dann schon nach kurzer Zeit ihr Haus bauen, weil ihnen das bereits eingezahlte Kapital der anderen als Kredit zur Verfügung steht. Diejenigen, die zuerst bauen, müssen dann durch entsprechende Tilgungsleistungen für den Mittelzufluss deranderen sorgen. Diese Idee, ein Sparkollektiv zu bilden entstand vor rund 230 Jahren in England.

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Barbara Moormann
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