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DATEN DER WELTGESCHICHTE

25. 9. 1555, Augsburger Religionsfrieden

Deutsches Reich

Augsburger Religionsfrieden: Der in Augsburg tagende Reichstag verabschiedet einen Konfessionskompromiss, der die Glaubenskämpfe im Reich beendet. Die bestehenden Konfessionsverhältnisse werden anerkannt, weltliche Fürsten dürfen ihren Glauben frei wählen, der für ihre Untertanen verbindlich ist. Andersgläubige erhalten aber ein Recht auf Auswanderung. Geistliche Fürsten verlieren jedoch beim Übertritt zum Lutheranismus sowohl ihre Territorien als auch Einkünfte, da sie an die katholische (römische) Reichskirche gebunden sind. Reformierte (Calvinisten) werden von den Regelungen ausgenommen. Sie erhalten erst 1648 Gleichstellung.

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