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Alles Banane!

Die Frucht mit der gelben Schale liegt vor allem im Winter voll im Trend. Mit einem jährlichen Konsum von über zehn Kilogramm pro Kopf gehört sie eindeutig zu den Lieblingsfrüchten der Deutschen. Vorwiegend in Mittel- und Südamerika werden die vitaminreichen Früchte auf Plantagen angebaut und anschließend weltweit vertrieben. Seitdem der Transport schneller und die Technik für die Frachtkühlung besser geworden sind, hat die Banane den steilen Aufstieg zum bedeutendsten Agrarprodukt dieser Regionen geschafft. Und sich in westlichen Obst- und Gemüseabteilungen das ganze Jahr über einen festen Platz gesichert.

Kurzes Schattendasein

Die Banane ist eine tropische Waldpflanze, mag es schattig und windstill und bevorzugt humusreiche und feuchte Böden. Abhängig von der Sorte können Bananenstauden vier oder sogar sechs Meter hoch werden. Bestehend aus den Blattscheiden der großen Bananenblätter bilden die Stauden eine Art Stamm. Er wird auch Scheinstamm genannt, weil er tatsächlich nur aus dicht aneinander liegenden Blättern besteht. Bananenstauden vermehren sich vegetativ, das heißt sie bilden Schößlinge, die seitlich aus der Mutterpflanze herauswachsen. Sie tragen nur einmal Früchte und gehen dann ein. Dieser Prozess wird in der Natur auch Selbstverjüngung genannt. Bereits vier bis neun Monate nach Sprießen des Schößlings entwickelt sich der Blüten- und Fruchtstand. Weitere drei bis sechs Monate später können die Bananen geerntet werden. An einem Trieb können bis zu 300 Früchte wachsen, durchschnittlich sind es allerdings nur 200.

 

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von Michaela Wetter, wissen.de
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