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Alles andere als einseitig

Der Beruf des Unternehmensberaters fordert einiges – und bietet viel

Er ist vielfältig und abwechslungsreich, fordert Eigeninitiative und immer wieder hohe Einsatzbereitschaft, bietet allerdings auch gute Aufstiegschancen: der Beruf des Unternehmensberaters bzw. des Consultants. In Deutschland arbeiteten 2006 laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) rund 73 000 Unternehmensberater in 14 250 Beratungsgesellschaften. Tendenz: stark steigend. Doch was zeichnet einen guten Consultant aus? Und: Was gehört alles zu seinem bzw. ihrem Tätigkeitsfeld?

Was zeichnet einen guten Consultant aus?

Teamgeist wird groß geschrieben

Für den Beruf des Consultants zählen nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch Soft Skills wie Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit.

Consultants „werden grundsätzlich eigenverantwortlich tätig und akzeptieren in Ausübung ihrer Tätigkeit keine Einschränkungen ihrer Unabhängigkeit durch Erwartungen Dritter“. Außerdem „führen sie eine unvoreingenommene und objektive Beratung durch und sprechen auch Unangenehmes offen aus“, heißt es in den Berufsgrundsätzen des BDU. Neben analytischen Fähigkeiten und einem strategischen bzw. vorausschauenden Denken, sind bei der Unternehmensberatung hohe Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und ein notwendiger Biss gefragt. Consultants müssen sich zudem oft als gute Teamplayer zeigen. Was das Fachwissen betrifft: Unter den Consultants finden sich vor allem Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure und –informatiker, Juristen, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Doch auch Geisteswissenschaftler mit einer Affinität zu Zahlen sind im Bereich Consulting zu finden. Sprachkompetenzen und Einfühlungsvermögen in andere Kulturen gehören insbesondere bei den großen, global agierenden Consulting-Firmen zu den Voraussetzungen für einen guten Consultant.
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Michael Fischer, wissen.de
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