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Allergien einfach wegimpfen

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Was passiert bei einer Allergie?

Das Immunsystem von Allergikern verwechselt harmlose Stoffe wie Birkenpollen oder Tierhaare mit gefährlichen Mikroben und Parasiten: So kann der Fremdkörper - das Allergen - über einige Zwischenschritte bestimmte Zellen im Blut reizen. Diese so genannten B-Zellen produzieren daraufhin eine große Menge an Antikörpern, das Immunglobulin E (IgE).

Die IgE-Antikörper strömen dann an die Mastzellen, die an den Blutgefäßen und unter der Haut sitzen. Solche Mastzellen produzieren viele Zellgifte, unter anderem Histamin und Leukotriene. Nachdem der IgE-Antikörper an die Mastzelle andockt hat, explodiert die zelluläre Giftfabrik - das umliegende Gewebe wird von den tödlichen Substanzen überschwemmt. Die Folge: Quaddeln auf der Haut, tränende Augen, geschwollene Schleimhäute, Entzündungen, verengte Bronchien. Im Extremfall kann ein allergischer Schock sogar zum Kreislaufversagen oder zum Tod durch Ersticken führen.

Behandelt werden Allergiker bislang mit entzündungshemmenden, Cortison-haltigen Medikamenten ("Corticosteroiden"), mit Anti-Histaminika, Bronchien-erweiternden Substanzen ("Broncho-Dilatatoren") und Leukotrien-Gegenspielern. Solche Mittel bekämpfen jeweils nur die Symptome und dies meist nur unzulänglich. Auch "von der spezifischen Hyposensibilisierungs-Therapie", weiß Brunello Wüthrich, Leiter der Allergie-Station am Zürcher Universitätsspital, "profitieren immer weniger Allergiker".

 

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Annette Bolz
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