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Against the wind

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Jedes Rennen aufs Neue

Auf dem weiten Feld der Aerodynamik wird der gordische Knoten der Formel 1 geknüpft - bei jedem Rennen aufs Neue. Durchschlagen lässt er sich nicht, es gibt keine Abstimmung, die in allen Streckenabschnitten optimal wirkt.
Die größte Kunst der modernen Formel 1 besteht darin, dem Ideal näher zu kommen als die Konkurrenz. Am Computer, im Windkanal und auf der Rennstrecke wird die Form des Boliden geschärft, werden Flügel und Windabweiser ebenso geformt wie der Diffusor an der Unterseite des Hecks. Alles, um die Luftströmungen möglichst perfekt zu kanalisieren und möglichst viel Abtrieb zu erzeugen.

Aerodynamik heute, das heißt Millimeterarbeit, heißt Feilen am winzigsten Detail. Ein Luftleitblech zwischen Vorderrad und Seitenkasten kann mehr Tempo bringen als ein paar zusätzliche PS.
Die Aerodynamik ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Konstruktion eines Formel-1-Autos. Der Weg zu dieser Erkenntnis war gesäumt von waghalsigen Versuchen, revolutionären Erfindungen und technologischen Weiterentwicklungen.
Dabei war der Begriff der Aerodynamik in den frühen Jahren des Motorsports eher ein Fremdwort: Die Front der Fahrzeuge war ein ,,unüber-windbares“ Hindernis, das Auto erzeugte Auf- statt Abtrieb. Und so wurde manche Konstruktion der frühen Jahre schlicht vom Winde verweht...

Die Anfänge

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